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Draft· CBS Sports / NFL.com· 9. Juni 2026
Die Rookie-Klasse 2026 nach den Minicamps — wer überzeugt?
Mendoza in Vegas, Delane in Kansas City, Tate in Tennessee: erste Eindrücke von den Top-Picks — und warum zwei Erstrunden-QBs noch keinen Vertrag haben.
Die Rookie-Minicamps sind durch, die Mandatory Minicamps laufen — Zeit für eine erste Bestandsaufnahme der Draft-Klasse 2026.
Ganz oben steht naturgemäß Fernando Mendoza. Der Quarterback aus Indiana ging an Nummer 1 zu den Las Vegas Raiders — der erste Hoosier in Runde eins seit 1994. In Vegas ruhen alle Hoffnungen auf dem Neuaufbau um ihn herum. Pikant: Laut CBS-Vertragstracker waren Mendoza und Alabama-QB Ty Simpson zuletzt die einzigen Erstrunden-Picks ohne unterschriebenen Rookie-Vertrag. Grund zur Panik ist das nicht — solche Verzögerungen drehen sich meist um Garantie-Strukturen, nicht ums Geld an sich.
Dahinter verteilt sich das Talent quer durch die Liga: Die Cardinals investierten den dritten Pick in einen Running Back mit Star-Potenzial, die Titans holten an vier Receiver Carnell Tate, die Giants an zehn Francis Mauigoa. Und die Chiefs schlossen mit Cornerback Mansoor Delane an Position sechs die größte Lücke ihrer Secondary — Andy Reid bestätigte im Juni, dass Delane zum Training Camp voll einsatzfähig sein wird.
Einen Sonderweg gingen die Detroit Lions: Sie sagten ihr Rookie-Minicamp komplett ab — als einziges Team — und schickten die Neuzugänge stattdessen direkt in die OTAs ab Ende Mai. Erste Eindrücke von Pick 17 Blake Miller gab es deshalb später als bei der Konkurrenz.
Was heißt das für Saison 2026? Die Klasse gilt als tief bei Receivern und in der Secondary. Wer in Dynasty-Ligen spielt, sollte die Sommer-Berichte aus den Camps genau verfolgen — gerade bei den Day-2-Picks entscheidet sich jetzt, wer ab Week 1 echte Snaps sieht.