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Fantasy· 8. Juni 2026
Best-Ball 2026: Drei Profile, die du jetzt draften solltest
ADP-Ineffizienzen entstehen im Juni — wer jetzt draftet, kauft Unsicherheit zum Discount. Drei Spielertypen, bei denen sich das auszahlt.
Juni ist Best-Ball-Monat: Die ADPs (Average Draft Positions) sind noch von der Vorsaison geprägt, während sich in den Minicamps längst neue Hierarchien abzeichnen. Genau in dieser Lücke entsteht Value. Drei Profile, auf die wir jetzt gezielt draften:
1. Der Zweitjahres-Receiver mit Zielvolumen-Sprung. Receiver machen den größten Leistungssprung typischerweise zwischen Jahr eins und zwei. Wer als Rookie bereits 90+ Targets gesehen hat, aber wegen mäßiger Effizienz im ADP gefallen ist, wird im Juni systematisch unterbewertet. Volumen ist die stabilste Währung im Fantasy Football — Effizienz schwankt, Targets bleiben.
2. Der Starting-QB nach Knie-Verletzung. Quarterbacks, die nach schweren Verletzungen zurückkommen, werden im Sommer regelmäßig zu tief gedraftet — der prominenteste Fall dieser Offseason spielt in Kansas City. Die Reha-Berichte aus dem Minicamp sind positiv, das Camp-Pensum ist geplant, der Vertrag spricht Bände über das interne Vertrauen. Im Best-Ball-Format, wo eine schwache Frühphase durch starke Spätsaison-Wochen ausgeglichen wird, ist das Risikoprofil ideal.
3. Der Rookie-RB in einem Lauf-Vakuum. Die Cardinals haben den dritten Gesamtpick in einen Running Back investiert — so früh drafted kein Team einen RB, den es nicht ab Woche eins als Workhorse plant. Historisch liefern Top-5-RB-Picks im Rookie-Jahr fast immer RB2-Wert oder besser, der ADP preist aber regelmäßig nur RB3-Erwartung ein.
Genereller Rat: Im Juni gewinnt man Best-Ball-Drafts nicht über die ersten drei Runden, sondern über die Runden 8 bis 14 — dort sitzen die Spieler, deren Sommer-News den ADP noch um zwei Runden bewegen werden. Wer früh draftet, bekommt diese Bewegung geschenkt.